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London Dry, New Western und Navy Strength – welche Gin-Stile gibt es?

Wer beginnt, sich intensiver mit Gin zu beschäftigen, stößt schnell auf verschiedene Stilbezeichnungen. Sie helfen dabei, Geschmack und Charakter eines Gins besser einzuordnen – und gezielter den passenden Stil zu finden.

London Dry Gin gilt als klassischer Maßstab. Er ist in der Regel trocken, klar strukturiert und deutlich vom Wacholder geprägt. Zitrusnoten, Koriander und klassische Gewürzkomponenten spielen oft eine wichtige Rolle. Wer einen traditionellen, geradlinigen Gin sucht, findet hier meist einen guten Einstieg.

New Western Gin geht einen anderen Weg. Auch hier bleibt Wacholder wichtig, tritt aber häufig etwas stärker in den Hintergrund. Stattdessen rücken andere Botanicals deutlicher nach vorn – zum Beispiel Zitrus, Kräuter, Blüten oder regionale Zutaten. Diese Gins wirken oft moderner, zugänglicher und experimenteller.

Navy Strength Gin steht vor allem für mehr Alkoholstärke und dadurch für mehr Intensität. Er bringt Aromen kraftvoller ins Glas und eignet sich besonders für charakterstarke Drinks. Gleichzeitig verlangt er etwas mehr Aufmerksamkeit beim Mixen und Verkosten.

Diese Stilbezeichnungen sind keine starre Hierarchie, sondern Orientierung. Sie helfen dabei, den eigenen Geschmack besser zu verstehen und die Vielfalt der Kategorie bewusster zu entdecken.

Fazit:

Ob klassisch, modern oder kraftvoll – verschiedene Gin-Stile bieten unterschiedliche Zugänge zur gleichen Kategorie. Wer sie kennt, wählt bewusster und genießt gezielter.

Wie du den passenden Gin im Drink kombinierst, zeigen wir dir in unserem Guide zum perfekten Gin & Tonic.

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